Gesundheitsinstitut_Schwan
 

 

 

 

 

 

Vitalstofftherapie

Wir sind heute vielfältigen Formen von Stress und Umweltbelastungen ausgesetzt. Unsere Nahrungsmittel werden häufig mit Pestiziden behandelt und enthalten, wie einige Studien zeigen, oftmals weniger Vitalstoffe, wie z.B. Vitamine und Mineralien, was sich z.B. durch zu starke Düngung, Züchtung, lange Lagerung und zu frühe Ernte (Obst ist vielfach noch unreif) erklärt.


Eine gezielte Unterstützung mit bioaktiven Vitalstoffen kann von daher sowohl in der Therapie wie in der individuellen Prophylaxe (Vorbeugung) zur Stärkung von Stoffwechselprozessen und Immunsystem sinnvoll sein.

 

 

Vitamine

 

die fettlöslichen Vitamine Aufgaben und Funktionen sind z.B:
Vitamin A (Retinol) wichtig für den Sehvorgang, Haut und Schleimhäute
Vitamin D (Calciferol) wichtig für den Knochenstoffwechsel
Vitamin E (Tocopherol) Zellschutz; wichtiges Antioxidans
Vitamin K (Phyllochinon und Menachinon) wichtig für Blut und Knochen

 

die wasserlöslichen Vitamine Aufgaben und Funktionen sind z.B:
Vitamin C (Ascorbinsäure)

stärkt die Abwehrkräfte; Zellschutz; wichtig für Bindegewebe und Knochen
Vitamin B1 (Thiamin) wichtig für Nervensystem und Stoffwechsel
Vitamin B 2 (Riboflavin) wichtige Funktion im Stoffwechsel
Vitamin B 6 (Pyridoxin) wichtig für Proteinstoffwechsel, Blut und Immunsystem (körpereigene Abwehr)
Vitamin B 12 (Cobalamin) wichtig für Proteinstoffwechsel, Blut- und Zellbildung und Nervensystem
Vitamin B 9 (Folsäure) wichtig für Zellneubildung
Vitamin B 3 (Niacin)* wichtig für den gesamten Stoffwechsel
Vitamin B 7 (Biotin) wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel
Vitamin B 5 (Pantothensäure)* wichtig für Stoffwechsel und Wachstumsprozesse

 

* In der Literatur werden die Buchstabenbezeichnungen für Niacin und Pantothensäure unterschiedlich benutzt.

Für Vitamine gibt es viele Namen und Bezeichnungen, mitunter mehrere Namen, die sich teilweise überschneiden oder umgangssprachlich sind.

 

^nach oben

Mineralstoffe:

Kalium (Ka) / C alcium (Ca) / Magnesium (Mg) / Natrium (Na) / Phosphor (P) / Chlor (Cl) / Schwefel (S)


Spurenelemente

Chrom (Cr) / Cobalt (Co) / Eisen (Fe) / Fluor (F) / Jod (J) / Kupfer (Cu) / Mangan (Mn) / Molybdän (Mo) / Selen (Se) / Silicium (Si) / Vanadium (V) / Zink (Zn) / Zinn

Weitere nicht essentielle (lebensnotwendige) Spurenelemente: Arsen - Bor - Kobalt - Nickel - Silicium - Zinn - Lithium

Ungesättigte Fettsäuren

Es gibt gesättigte, einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Letztere kann der Körper nicht selbst herstellen. Da sie aber lebensnotwendig sind, bezeichnet man sie als essentiell. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind überwiegend pflanzlicher Herkunft. Zu ihnen zählen z.B. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Sie werden zum Aufbau von Zellmembranen (äußere Hülle der Zelle) benötigt und als Ausgangssubstanzen für weitere Körpersubstanzen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Es gibt mehr als 30 000 verschiedene Substanzen, die unter diesem Begriff zusammengefasst werden. Sie werden ausschließlich von Pflanzen gebildet. Zu ihnen zählen u.a. Enzyme (Fermente), Faserstoffe (Ballaststoffe), Farb- und Aromastoffe (wie z.B. verdauungsfördernde Bitterstoffe). Sekundäre Pflanzenstoffe haben vielfältigste Wirkungen im menschlichen Körper. Viele davon werden zurzeit erforscht.